Was macht eigentlich? Teil 2

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Nach dem gestrigen 1 Teil, schauen wir heute erneut auf drei unserer Ex-Spieler.

Kennt ihr noch „Lord Helmchen”? So wurde eins Klaus Gjasula in Facebook-Gruppen liebevoll genannt. Mit seinem damaligen Markenzeichen einem Carbon Helm war er auf dem Platz nicht zu übersehen. 2016 kam Gjasula von den Stuttgarter Kickers an die Saale und etablierte sich schnell als defensiver Mittelfeldspieler. Gjasula bestätigte seinen Ruf als Kartensammler. In zwei Jahren beim HFC sammelte er stattliche 29 gelbe Karten in 58 Spielen. 2018 wechselte Gjasula ablösefrei in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn. Wirklich nachgetrauert hat ihm wohl nur Rico Schmitt. Zu unbeständig waren seine Leistungen und wirklich Lust auf den HFC konnte man bei ihm und bei vielen anderen im Team damals nicht erkennen. Doch beim SC Paderborn kam Gjasula zu alter Stärke und schaffte mit dem SCP sogar den Aufstieg in die Bundesliga. 29-mal lief er im Oberhaus auf, den Abstieg konnte aber auch er nicht verhindern. Doch für andere Vereine konnte sich Klaus ins Schaufenster stellen. Zwar blieb er nicht in der 1. Liga, aber der große HSV rief. Als Schlüsselspieler im defensiven Mittelfeld sollte er Stabilität bringen und der Aufstieg sollte gelingen. Aber der HSV ist halt der HSV. Gjasula kam für die Hanseaten nur zu 16 Einsätzen und wie Toni Leistner ging es nach nur einer Saison zum nächsten Verein. Somit hieß der neue Arbeitgeber ab 2021 der SV Darmstadt. Hier kommt er in der aktuellen Saison auf 21 Spiele und natürlich ne Menge gelber Karten. 😉

Machen wir weiter beim HSV und bei einem Spieler, der diesen Verein bisher gut bewältigt hat. Moritz Heyer, 2018 aus Lotte geholt und sich innerhalb kürzester Zeit zum Stammspieler entwickelt. Für mich der Spieler welcher sich am schnellsten beim HFC entwickelt hat. Gern hätte man den jungen an der Saale gehalten, aber Heyer wollte 2. Bundesliga spielen und dann noch beim Heimatverein. Also ging es bereits 2019 zum VfL Osnabrück. In der Aufstiegssaison machte Heyer 33 von möglichen 34 Spielen in der zweiten Liga. Das rief den Hamburger SV auf den Plan, diese wollten nun endlich aufsteigen und verpflichteten nun den dritten ehemaligen HFCer. Für 600.000 Euro ging es von Osnabrück nach Hamburg. Trotzdem alljährlichen Querelen beim HSV ist Heyer auch in seiner zweiten Saison Stammspieler beim Hamburger SV und fühlt sich pudelwohl. In aktuellen Saison kommt Heyer auf starke 29 Einsätze und 6 Tore. Aktuell liegt Hamburg auf dem 5. Platz mit 3 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Der Aufstieg könnte also klappen.

2016 kam der nächste Kandidat zum Halleschen FC! Royal-Dominique Fennell, schaffte damals den Sprung in die zweite Liga mit den Würzburger Kickers, kam dort aber nicht mehr häufig zum Einsatz und wurde gar in die U-23 geschickt. Kurz vor dem Ende des Transferfensters 2018 gelang dem HFC dann der “Toptransfer”, wie es damals Ralf Kühne beschrieb. Und Fennell zeigte schnell, dass er eine wirkliche Verstärkung ist, zeitweise galten er und Gjasula als bestes Sechser-Duo der dritten Liga. Dann verletzten sich beide, ihre Formkurven gingen danach nur langsam aufwärts – was der Verein zu spüren bekam: graues Mittel- statt glänzendes Vorderfeld. Und nun rumorte es im Umfeld. Der Verein wollte nicht verlängern und auch Fennell hatte mit dem VfR Aalen bereits einen neuen Arbeitgeber. Nach 2 Jahren und 57 Einsätzen war Schluss an der Saale. Beim VfR konnte Fennell seine Leistungen wieder stabilisieren und kam in der Saison 2018/19 auf 38 Einsätze. Doch nach dem Abstieg der Aalener in die Regionalliga musste sich Dominique erneut einen neuen Verein suchen. Gesucht-Gefunden, es zog ihn in die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim. Auch hier war bereits nach einer Saison Schluss. Corona kam und viele Vereine mussten sparen, so ging es für Fennell in die Arbeitslosigkeit. Nach einem halben Jahr fand der Amerikaner mit der SGV Freiberg einen neuen Verein. Auch hier es ihn nur 6 Monate. Ohne einen einzigen Einsatz in einem Pflichtspiel ging es weiter innerhalb der Oberliga Baden-Württemberg zum 1. Göppingen SV. Hier kommt er diese Saison auf immerhin 19 Spiele.

 

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