Im Montagsspiel der 3. Liga trennten sich der Hallesche FC und der 1. FC Saarbrücken mit 1:1. Den Gästen gehörte die erste Hälfte, dafür glich der HFC in einer klar überlegenen zweiten aus.
Coach Florian Schnorrenberg stellte gegenüber dem 1:1 in Ingolstadt nur einmal um: Kapitän Nietfeld, der am vergangenen Mittwoch als Joker zum Einsatz gekommen war, durfte wieder von Anfang an ran und ersetzte Guttau im zentralen Mittelfeld.

Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok nahm nach der 2:4-Niederlage in Rostock insgesamt fünf Änderungen vor: Perdedaj, Thoelke, Sverko, Kerber und Günther-Schmidt rückten allesamt in die Startelf. Sie ersetzten Breitenbach und Uaferro (Bank), Kapitän Zeitz (rotgesperrt) sowie Vunguidica und Deville.

In einer rasanten ersten Hälfte hatte der 1. FC Saarbrücken den besseren Beginn. Ein Fehler von HFC-Keeper Eisele ermöglicht den Gästen die erste Gelegenheit, Günther-Schmidt verzog von der Strafraumkante aber völlig (4.). Aus ähnlicher Position jagte Shipnoski den Ball haarscharf am linken Pfosten vorbei (8.), direkt danach setzte Barylla die Kugel an die gleiche Stelle (9.). Das Spiel blieb in der ersten halben Stunde schnell, beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, es fehlten einzig die klaren Torchancen. Der nächste Abschluss gelang Jänicke, der aus spitzem Winkel einmal mehr knapp am Pfosten vorbeischoss (25.). Bei der ersten guten Möglichkeit des HFC war natürlich Boyd der Schütze, der Batz aus kurzer Distanz anköpfte (26.).

Danach flachte die Partie etwas ab, das Anfangstempo verflog ein wenig. Bei einem Freistoß prüfte Kerber den eigenen Keeper, Batz war aber zur Stelle. Kurz vor der Pause ging es dann wieder hoch her: Shipnoski profitierte von einem Ballverlust von Reddemann und flankte passgenau auf Günther-Schmidt, der aus nächster Nähe zur Führung einschob (44.). Kurz darauf hatte Halle die Chance auf den Ausgleichstreffer, als Derstroff und Nietfeld an Batz scheiterten (45.+2).

Chemie dominiert den zweiten Durchgang

Der zweite Durchgang begann mit deutlich weniger Schwung. Das Spiel wurde etwas rauer (zweimal Gelb – 46., 48.) und Torszenen seltener. Halle wechselte zur Pause und nach einer knappen Stunde, stellte so zunehmend auf Offensive. Der erste Torschuss war dann direkt eine schier unglaublich vergebene Mehrfachchance für den HFC, bei der die Schüsse von Nietfeld (dreimal!) und Boyd jeweils aus kurzer Distanz geblockt werden konnten (67.). Schlag auf Schlag ging es weiter: Als nächster vergab Manu frei vor dem Tor eine neuerliche Großchance nach perfekter Vorarbeit von Boyd (71.).

Die nächste Aktion gelang dafür, was zum verdienten 1:1 führte: Nietfeld profitierte vom schlechten Rasen im eigenen Stadion, durch den der Ball hoppelte und Batz überwinden konnte (73.). Auch der nächste Flachschuss – diesmal von Papadopoulos – wurde dadurch gefährlich, verpasste den Pfosten aber knapp (79.). Den Schlusspunkt setzte wieder der HFC: Bei der Doppelchance von Landgraf und Eberwein warfen sich jeweils mehrere Saarbrücker dazwischen (90.).

Text: Kicker.de

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