Hallescher FC – Viktoria Köln 2:0 – Bilder, Videos und Bericht


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Hart erkämpfter zweiter Sieg in Folge. Florian Schnorrenberg nahm nach dem 1:0-Sieg gegen Uerdingen nur einen Wechsel vor: Lindenhahn begann anstelle von Gündüz (Bank). Köln begann sofort offensivfreudig, bekam vom HFC aber durchaus auch Kontra. Nichtsdestotrotz kombinierte sich die Viktoria weiter mutig nach vorne. Nach zehn Minuten hatte Kapitän Wunderlich dann die erste bessere Chance, wurde aber geblockt. Der HFC kam weiter kaum gefährlich vors Tor – einzig Boyd erwischte einen Fehlpass von Torhüter Mielitz, blieb mit seinem Schuss aber in der Gäste-Defensive hängen (31.). 

Anders die Kölner, die sich sehr offensivfreudig zeigten und nach etwas mehr als einer halben Stunde die beste Chance hatten – doch Cueto, der Müller zuvor umkurvte, schoss aus spitzem Winkel ans Außennetz (33.). Wunderlich machte es ihm wenig später nach einem Konter nach (36.). Danach lief Köln an, fand aber kein Durchkommen. Kurz vor der Pause war wieder Torhüter Müller erfolreich im Weg und parierte einen Kopfball von Lanius glänzend (44.). So ging es torlos in die Kabinen.

 

Nach Wiederanpfiff starteten beide Teams gemächlich ins Spiel, überlegen waren aber weiterhin die Gäste aus Köln. So kam es etwas überraschend daher, dass Papadopoulos per Volley die erste gute Gelegenheit im zweiten Abschnitt gehörte (55.). Köln, angetrieben von Kapitän Wunderlich, blieb jedoch gut im Spiel. Nach etwas mehr als einer Stunde hätte Seaton dann auf 1:0 stellen können, scheiterte aber am glänzend aufgelegten Keeper Müller (63.), der Chemie bereits gegen Uerdingen den 1:0-Sieg festgehalten hatte.

Nach dieser Chance wendete sich das Blatt aber. Halle wurde stärker, kam durch Guttau zum ersten Hochkaräter in Durchgang zwei (67.). Wenig später fiel dann das Tor durch Boyd, das den Spielverlauf auf den Kopf stellte: Der US-Amerikaner hatte in der Mitte zu viel Zeit und Platz und schob locker in den Winkel ein (69.).

Die folgenden Minuten gehörten Chemie, Köln schien geschockt vom Gegentreffer. Lediglich Seaton kam aus aussichtsreicher Position zum Kopfball, schloss aber ungefährlich ab (76.). Der Angreifer der Gäste wurde wenig später dann zur tragischen Figur: Nach Ecke von Lindenhahn klärte er in Torwartmanier (81.), weswegen Boyd per Strafstoß auf 2:0 erhöhte (82.) – die Entscheidung. Boyd hätte sogar noch den Hattrick schnüren können, scheiterte aber in der Nachspielzeit (90.+2).

Am Ende fuhr der HFC den zweiten Sieg in Serie ein, Boyd beendete seine drei Spiele andauernde Torflaute.

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https://www.youtube.com/watch?v=nWErna4oWUc

 

 

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