4. Mai 2020 9. Spieltag Cottbus-Hallescher FC 2018/2019

9. Spieltag Cottbus-Hallescher FC 2018/2019

Cottbus in der ersten halben Stunde nicht auf der Höhe

1:2 gegen Halle! Energie-Serie endet nach 27 Spielen

 

Cottbus ist in der Anfangsphase nicht auf der Höhe

Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz änderte seine Startelf nach dem 2:1 gegen den FSV Zwickau nur auf einer Position: Kapitän Stein ersetzte Knechtel nach abgesessener Gelbsperre in der Innenverteidigung.

Halles Trainer Torsten Ziegner tauschte im Vergleich zum 0:2 beim SV Wehen Wiesbaden zweimal: Anstelle von Guttau und Pagliuca spielten Schilk und Fetsch – und diese Umstellungen machten sich schon in der Anfangsphase bezahlt.

Der HFC begann forsch, legte sein Offensivspiel konsequent über die Flügel an, gerade Schilk machte auf der rechten Seite jede Menge Betrieb, und nach knapp einer Viertelstunde gingen die Gäste in Führung: Mai verlängerte einen weiten Ball in den Lauf von Fetsch, der Angreifer legte vor dem Cottbuser Tor quer – und Bahn spielte die Kugel am herausstürzenden Energie-Keeper Spahic vorbei ins Netz (14.). Nur fünf Minuten später flankte Ajani flach – und Jopek traf mit einem präzisen Flachschuss (19.).

Fetsch an den Pfosten – Zimmer verkürzt

Die Gastgeber waren in der ersten halben Stunde nicht auf der Höhe. Fetsch hätte beinahe das dritte Tor für Halle erzielt, scheiterte aber am Pfosten (22.). Dann reagierte Wollitz, wechselte Beyazit für Bender ein (30.) – und durfte wenig später über den Anschlusstreffer jubeln: Lindenhahn klärte eine Flanke unfreiwillig vor die Füße von Zimmer, der 26-Jährige setzte an der Strafraumkante zu einem Solo an – und traf vom Fünfmeterraum per Flachschuss (31.). Nun war Cottbus im Spiel.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bot sich Energie die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch Beyazit scheiterte an HFC-Torwart Eisele (46.). Cottbus bemühte sich zwar in den zweiten 45 Minuten, brachte Halle aber nur selten in Verlegenheit. Die Gäste verteidigten nach der Beyazit-Chance sehr konzentriert – und waren in der Schlussphase gar dem dritten Treffer näher als Cottbus dem zweiten.

Energie-Keeper Spahic lenkte einen Washausen-Kopfball nach einer Ecke an die Latte (87.), dann parierte er einen Schuss von Bahn, als dieser alleine vor ihm aufgetaucht war (90.+1). Kurz darauf setzte Matuwila einen unrühmlichen Schlusspunkt: Er grätschte Mai an der Seitenlinie um, traf zwar auch den Ball, aber auch den Gegenspieler – Schiedsrichter Steffen Brütting zeigte ihm Rot (90.+3). Kurz darauf war Schluss, und Cottbus musste sich erstmals nach 27 Heimspielen ohne Niederlage geschlagen geben. (Text: Kicker)

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https://www.youtube.com/watch?v=g6ATR_DPu64

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