MSV Duisburg – Hallescher FC 2:1


Werbung

Wer kann sich aus der Abstiegszone befreien? Das war vor dem Duell wohl die entscheidende Frage!

Der Hallesche FC spielte mit Landgraf für Reddemann (Bank) und Samson für Bösel, verglichen mit dem Nachholspiel unter der Woche gegen Freiburg. Die ersten Chancen haben die Hausherren in der 6. Minute Bouhaddouz versucht es im Strafraum aus der Drehung mit einem flachen Ball aufs linke Eck. Vom Alu klatscht die Kugel zurück ins Feld. Schreiber wäre machtlos gewesen. Weiter die Gastgeber, plötzlich ist Bouhaddouz alleine auf und davon! Aus 16 Metern entscheidet sich der Stürmer zum Abschluss und scheitert am 19-jährigen Schreiber, der glänzend pariert.Vom Halleschen FC kommt in diesen ersten Spielminuten noch nichts Gefährliches in der Offensive. Erste Gelbe in der 14. Minute, Landgraf trifft Pusch mit dem Kopf im Gesicht. Es ist bereits seine Achte.  Die erste Chance des HFC nach 18. Minuten durch einen Freistoß von Kreuzer. Im Gegenzug das 0:1 durch Pusch. Bouhaddouz legt diesmal ab auf seinen bisherigen Assistenten Pusch. Und der macht es ganz stark, dreht sich mit dem Rücken zum Gegner um die eigene Achse und zimmert den Ball dann sehenswert aus 18 Metern hoch links ins Tor. Schreiber ist erstmals geschlagen.

Wie aus dem Nichts fällt der Ausgleich! Shcherbakovski zieht einfach mal ab, Bakalorz lenkt den Ball im Strafraum ungewollt direkt zu Huth, der seinem Ruf als Knipser nachkommt und vor Weinkauf eiskalt abschließt (25.). In der 33. Minute fast das 1:2 für den HFC. Löhmannsröben kommt aus sechs Metern zum Kopfball und Weinkauf rettet ganz stark per Reflex über die Latte. Danach flachte die Partie etwas ab. Michael Eberwein holt sich nach einem Foulspiel die gelbe Karte ab (36.). Kurz vor der Halbzeit Duisburg wieder mit mehr zum zum HFC-Tor. Der HFC rettet sich aber in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit gleiches Bild wie in der 1. Halbzeit, der MSV sofort wieder vor dem Tor des Halleschen FC. In der 51. Minute der erste Wechsel beim HFC Shcherbakovski humpelt und muss den Platz verlassen. Für ihn kommt Zulechner. Duisburg ist weiterhin die aktivere Mannschaft. Der HFC kommt nicht wieder in Schwung. Und bekommt in der 59. Minute die Quittung. Nach einer Ecke, Fleckstein rauscht heran und drückt den scharfen Ball von Pusch aus wenigen Metern in die Maschen. Recht wenig Gegenwehr vom HFC. Meyer mit einem Doppelwechsel in der 69. Minute, der seinem Team einen offensiven Push mit auf den Weg geben will. Löhmannsröben und Guttau raus, dafür kommen Zimmerschied und Derstroff. Doch auch das brachte keine Impulse. Nur dank dem Unvermögen der Offensive des MSV Duisburg und Tim Schreiber stand es am Ende nur 2:1 aus Sicht des HFC.


 

 

Schreibe einen Kommentar