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Der Hallesche FC hat den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison 2019/20 eingefahren. Das 2:0 beim starken Aufsteiger Viktoria Köln war ein hartes Stück Arbeit, mit viel Willen und taktischer Flexibilität holten die Rot-Weißen die wichtigen drei Punkte.

Anders als noch am Sonnabend im erfolgreichen Heimspiel gegen Hansa Rostock begann der HFC diesmal wieder mit einer Viererabwehrkette und in einer 4:3:3-Grundordnung. Sebastian Mai und Tobias Schilk bildeten die bärenstarke Innenverteidigung, Nick Galle gab sein Debüt links hinten und ersetzte den gesperrten Niklas Landgraf mit aufmerksamer Leistung. Im Mittelfeld rochierten Björn Jopek, Baxter Bahn und Toni Lindenhahn hinter den Offensivkräften Florian Hansch, Jonas Nietfeld und Felix Drinkuth. Die Saalestädter begannen sehr konzentriert, ließen den spielstarken Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen und jagten nach Ballverlust sofort den ballführenden Kölner. Eine halbe Stunde kontrollierte der HFC den Gastgeber fast vollständig und hatte durch Florian Hansch auch die erste dicke Chance des Spiels, der Schuss aus 12 Metern strich über den Querbalken (18.). Auf der Gegenseite musste Kai Eisele nach 23 Minuten erstmals eingreifen, parierte mit dem Fuß. Viktoria befreite sich fortan immer besser. Vor allem Holzweile sorgte mit seinen Tempodribblings für Unruhe und setzte Mitspieler Wunderlich zweimal in Szene. Kai Eisele hielt die Null zur Pause mit zwei Glanzparaden (31., 42,). Halle wurde durch eine flache Eingabe von Patrick Göbel auf Jonas Nietfeld und einem Distanzschuss von Nick Galle nochmals gefährlich. Das 0:0 zur Pause war ein insgesamt gerechtes Ergebnis.

In der Halbzeit stellte der HFC auf Dreierkette und zwei Spitzen um, überraschte den Gegner damit erneut und war nun klar Chef im  Ring. Mit großem Laufaufwand, konsequentem Zweikampfverhalten und gutem Positionsspiel verlagerten die Rot-Weißen das Geschehen zumeist in die Kölner Hälfte. Die Führung gelang dann nach einem Standard. Bentlex Baxter Bahn trat eine der zahlreichen Ecken, Sebastian Mai lief mustergültig ein und war beim wuchtigen Kopfball zum 0:1 nicht zu verteidigen (53.). Viktoria schien dem hohen Tempo der Partie Tribut zu zollen, kam trotz Rückstand nur noch selten strukturiert vor das HFC-Gehäuse. Allerdings war es erneut Eisele, der mit tollem Reflex einen Kopfball nach Ecke aus dem Eck kratzte (63.). Halle überzeugte mit geschlossener Mannschaftsleistung und machte nach Konter über Jonas Nietfeld und Pascal Sohm schließlich den Deckel drauf (77.). Der Torschütze zum 0:2 setzte sich auf dem Weg zum Strafraum gegen zwei Gegner durch und vollstreckte per Flachschuss. In der Schlussphase behauptete der HFC den Vorsprung kämpferisch und blieb im dritten Spiel zum zweiten Mal ohne Gegentreffer. Das Team belohnte sich mitten in der englischen Woche für eine sehr engagierte Leistung und hat nun sechs Punkte aus drei Begegnungen auf dem Konto.

HFC: Eisele – Göbel, Schilk, Mai, Galle, Jopek, Bahn, Lindenhahn (65. Kastenhofer), Hansch (46. Sohm), Drinkuth, Nietfeld (80. Guttau).

Quelle: Hallescher FC


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