3. Liga

Hallesche FC vor Umbau der Abwehr: Neuaufstellung und Herausforderungen gegen Sandhausen

Nach einer enttäuschenden 1:4-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim strebt der Hallesche FC im bevorstehenden Gastspiel bei Sandhausen (Samstag, 14 Uhr) nach Wiedergutmachung. Allerdings sieht sich der Club gezwungen, seine Verteidigungslinie aufgrund mehrerer Ausfälle neu zu organisieren. Niklas Landgraf wird wegen einer Schulterverletzung etwa zwei bis drei Wochen pausieren müssen, während Nico Hug aufgrund einer Muskelzerrung im hinteren Oberschenkel ebenfalls fehlen wird. Die Einsatzmöglichkeit von Brian Behrendt ist zudem unsicher, da er mit Adduktorenbeschwerden zu kämpfen hat und diese Woche noch nicht im Training war. Trainer Sreto Ristic äußerte sich besorgt über diese Situation in der Pressekonferenz am Donnerstag und steht möglicherweise vor der Herausforderung, seine Abwehr im Vergleich zur letzten Begegnung gegen Mannheim auf bis zu drei Positionen umstellen zu müssen. Julian Eitschberger bleibt als feste Größe in der Abwehr, während als mögliche Ersatzspieler Niklas Kreuzer, Tim-Justin Dietrich und Marvin Ajani in Betracht gezogen werden. Auch Jonas Nietfeld, der Kapitän, könnte eine Rolle spielen, obwohl Ristic ihn bevorzugt im Angriff sieht.

Trotz der personellen Unsicherheiten betont der Trainer die Notwendigkeit einer soliden Verteidigungsleistung. Mit 48 Gegentoren hat der Hallesche FC die schwächste Defensive der Liga und teilt sich mit dem FC Carl Zeiss Jena den unerwünschten Rekord der meisten Gegentreffer nach 22 Spieltagen in der Geschichte der 3. Liga.

In dieser Saison konnte Halle noch kein Spiel ohne Gegentor abschließen, im Gegensatz zu Sandhausen, die bereits neunmal ohne Gegentor blieben. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen benötigt Halle dringend einen Sieg. Die Mannschaft steht somit unter erheblichem Druck, sich zu verbessern und die nötigen Punkte zu sichern.

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