Hallescher FC – SV Elversberg 1:3

goldengoal - Dein virtuelles Wettbüro
Werbung

Brutal die Grenzen aufgezeigt bekommen

Drei Spiele lang blieb der Hallesche FC zuletzt ungeschlagen und schoss dabei acht Tore, gegen Tabellenführer Elversberg fand der Aufwärtstrend nun ein jähes Ende: 1:3 hieß es am Samstagnachmittag. Trainer André Meyer ärgerte sich zwar, wollte die Niederlage aber nicht zu hoch hängen – vor allem aus einem Grund.

Meyer mit Respekt vor der SVE

Als Tom Zimmerschied nach 13 Minuten sein drittes Saisontor erzielte und die frühere Führung der Saarländer (4.) damit egalisierte, war sie da: die Hoffnung des Halleschen FC, gegen den Liga-Primus zumindest einen Punkt mitnehmen zu können. Doch 75 Minuten später mussten die Saarländer eingestehen: Die SV Elversberg ist derzeit einfach zu stark und war an diesem Nachmittag eine Nummer zu groß. Binnen einer Viertelstunde traf der Aufsteiger in der Schlussphase doppelt (58. / 72.), fuhr damit den siebten Sieg im neunten Spiel ein und sicherte sich erneut die Tabellenführung.

Die Niederlage tue zwar weh, wie Trainer André Meyer nach der Partie bei “MagentaSport” sagte, “aber wir haben heute einfach brutal die Grenzen aufgezeigt bekommen. Man muss anerkennen, dass auf der anderen Seite extrem viel Qualität stand. Wir haben gegen die aktuell beste Mannschaft der 3. Liga gespielt und müssen uns für die Niederlage nicht entschuldigen.” Den Aufsteiger will der HFC nun zum Vorbild nehmen, was das Durchdrücken des eigenen Spielstils betreffe, kündigte Halles Coach an.

 

Gegentore zu einfach gefallen

Doch auch wenn sich die SVE während der letzten Wochen in einen Rausch gespielt hat: Zur Wahrheit gehört auch, dass die drei Gegentore gegen den Spitzenreiter zu einfach gefallen sind. “Wir sind nicht so in unser Spiel gekommen, wie wir das kennen und sind in vielen Situationen gegen den Ball nicht konsequent genug gewesen”, machte auch Meyer die Niederlage nicht nur an der Stärke des Gegners, sondern auch an eigenen Unzulänglichkeiten fest. Gleichwohl betonte der 38-Jährige: “Wir werden von unserem Weg nicht abrücken, wissen aber auch, dass wir noch einen Weg gehen müssen, um in solchen Spielen auf Augenhöhe mitspielen zu können.” So ein Spiel könnte auch helfen zu erkennen, “dass man vielleicht noch nicht so gut ist, wie es manchmal von außen reingetragen wird”.

Das zeigt auch der Blick auf die Tabelle: Mit nur acht Punkten aus neun Partien belegt Halle Rang 15 – und könnte im Laufe des Spieltages sogar noch unter den Strich rutschen, sollten Essen (am Montag gegen Saarbrücken) und Verl (am Sonntag gegen Duisburg) gewinnen – wenngleich der SCV mit mindestens vier Toren Differenz siegen müsste. Nach der Pflichtaufgabe im Landespokal bei der SV Eintracht Elster am kommenden Sonntag sind die Hallenser am 1. Oktober in Duisburg gefordert. Gegen die Zebras sollen dann wieder Punkte her.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.