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Der Hallesche FC hat sein Heimspiel gegen den SV Meppen verdient mit 2:1 gewonnen und kletterte mit nunmehr 23 Punkten vorerst auf Rang 4. Eine druckvolle Anfangsphase mit drei wuchtigen Stürmern und eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung waren der Grundstein für diesen eminent wichtigen Dreier.

HFC-Trainer Torsten Ziegner und sein Stab überraschten einmal mehr mit der Besetzung der Startformation. Mit Sebastian Mai, Mathias Fetsch und Pascal Sohm beorderten die Verantwortlichen gleich drei wuchtige Stürmer von Beginn an aufs Feld, Baxter Bahn spielte stattdessen etwas defensiver und wie schon in Würzburg an der Seite von Jan Washausen vor der Abwehr. Nicht nur die Aufstellung war mutig, auch die Spielweise der Hausherren. Der Hallesche FC ließ von Beginn an mit druckvollem Auftreten keinen Zweifel aufkommen, dass dieses Spiel mit aller Macht gewonnen werden soll. Schon nach zwei Minuten sahen die 6379 Zuschauer, wie es gehen könnte. Mathias Fetsch legte eine Flanke per Kopf quer auf Sebastian Mai, der den Ball in zentraler Position aber nicht mehr genügend drücken konnte. Das nächste Ausrufezeichen setzte Braydon Manu mit seinem Rückpass auf Baxter Bahn, dessen Schuss von der Strafraumgrenze zur Ecke abgelenkt wurde (10.). Es spielte nur der HFC, Meppen hatte Mühe dem Druck standzuhalten. Sebastian Mai versuchte es mit links per Dropkick aus 20 Metern (12.), ehe ein mustergültiger Konter zum fälligen 1:0 führte. Pascal Sohm wurde auf der rechten Bahn freigespielt, passte den Ball temperiert hinter die Abwehr des SVM und Mathias Fetsch traf mit Hilfe des Innenpfostens zur Führung für die Rot-Weißen (13.). Nach 20 Minuten hatte der auffällige Torschütze die nächste Chance, scheiterte nach Manu-Rückpass am gegnerischen Torwart. Auch Marvin Ajani machte auf der linken Seite mächtig Dampf, suchte immer wieder die Grundlinie und schlug gefährliche Eingaben. Und nachdem eine Kopfverlängerung von Sebastian Mai nach Eckball auf dem Tornetz gelandet war, sorgte der nächste Top-Angriff für das 2:0 (30.). Niklas Landgraf schlug einen perfekten Flugball in den Strafraum, Mathias Fetsch besaß die nötige Ruhe zum Verwerten des Anspiels und hatte auch noch den Blick für den freistehenden Sebastian Mai, der die Kugel über die Linie drückte. Der Vorsprung war auch in dieser Höhe hochverdient, erst danach ließ der Druck des HFC etwas nach und Meppen kam kurz vor der Pause durch Undav per Kopf aus Nahdistanz zur ersten Torchance.

Nach der Pause gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichen. Der HFC konzentrierte sich auf die Verteidigung des Vorsprungs, ließ aus dem Spiel heraus keine Meppener Chance zu und hatte nach starkem Reflex von Torwart Kai Eisele, der einen Kopfball an die Latte und schließlich zur Ecke lenkte, auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Auch wenn die zweite Halbzeit nicht mehr so dominant und überzeugend war, besaßen die Saalestädter dennoch die besseren Chancen. Pascal Sohm scheiterte mit Flachschuss knapp, Mathias Fetsch tauchte freistehend vor dem SVM-Tor auf und schließlich parierte Domaschke im Gästetor den Schuss von Mathias Fetsch nach tollem Zusammenspiel mit Baxter Bahn. Meppen kam erst in der Nachspielzeit nochmal zu einer Torchance und schließlich zum Anschlusstor von Nick Proschwitz. Der Hallesche FC musste aber nicht mehr zittern, weil der Schiedsrichter die Partie danach gar nicht mehr anpfiff. Das 2:1 geht in Summe absolut in Ordnung und war eine reife Leistung des HFC-Teams.

HFC: Eisele – Lindenhahn, Heyer, Landgraf, Ajani, Washausen, Bahn, Manu (69. Schilk), Mai (77. Guttau), Fetsch (88. Tuma), Sohm

Meppen: Domaschke – von Haacke, Vidovic, Kremer, Tankulic (85. Deters), Amin, Komenda, Granatowski, Leugers (70. Wegner), Undav (46. Kleinsorge), Proschwitz


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Schiedsrichter: Markus Wollenweber

Gelb: Lindenhahn – Leugers, Granatowski, Wegner, Kleinsorge

Zuschauer: 6379

Quelle: Hallescher FC


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