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Sonntag, 24.05.2026 07:55 Uhr

HFC verabschiedet sieben Profis nach Pokalsieg

Der Hallesche FC hat im Anschluss an das 4:0 im Landespokalfinale gegen Germania Halberstadt sieben Profis offiziell verabschiedet. Der Umbruch im Kader für die kommende Saison ist damit eingeleitet, weitere Abgänge gelten als wahrscheinlich.

Fatlum Elezi verlässt den Klub trotz eines noch bis 2027 laufenden Vertrags. Der Mittelfeldspieler war im vergangenen Sommer als Unterschiedsspieler aus Lotte nach Halle gekommen, verlor in der Rückrunde aber seinen Stammplatz und kam kaum noch zum Einsatz. Die Trennung läuft auf eine Vertragsauflösung mit Abfindung hinaus. Auf dem Platz reagierte Elezi sichtlich enttäuscht auf die Verabschiedung..

Auch Malek Fakhro gehört zu den Abgängen. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Fakhro war über weite Strecken der Saison eine Option im Offensivbereich, konnte sich aber nicht dauerhaft als Stammkraft etablieren. Für ihn steht der nächste Schritt bereits fest: Der Stürmer schließt sich dem FC Bocholt an.

Jan Löhmannsröben verlässt den HFC ebenfalls am Ende seines Vertrags. Der Routinier hatte im Mittelfeld und in der Abwehr Verantwortung übernommen, entschied sich aber gegen ein Vertragsangebot des Halleschen FC und wechselt zum Chemnitzer FC.

Pierre Weber, dessen Vertrag ausläuft, wird den Klub gleichfalls verlassen. Der Defensivspieler war in der abgelaufenen Spielzeit nur sporadisch zum Zug gekommen.

Kilian Zaruba erhält keinen neuen Vertrag. Der Verteidiger hatte sich in Halle nicht als Dauerlösung für die Innenverteidigung durchsetzen können.

Luka Vujanic wird den HFC nach langer Verletzungspause verlassen. Der Offensivspieler hatte aufgrund seiner Verletzungshistorie in der zurückliegenden Saison sportlich keine Rolle gespielt.

Komplettiert wird die Liste durch den dritten Torwart Jean-Marie Plath, dessen auslaufender Vertrag ebenfalls nicht verlängert wird.

Mit den sieben Abschieden steht beim Halleschen FC ein deutlicher Kaderumbruch an. Wie die Verantwortlichen die entstehenden Lücken im Mittelfeld, in der Defensive und im Torwartbereich schließen wollen, ist offen.